Farewell Samsara*
Das Absolute, das was allem wirklich zugrunde liegt, ist eine Kraft, die man als Weg bezeichnet hat. Der westliche Mensch packt den Rucksack und stürmt auf diesem Weg verbissen von A nach B. Dieser Weg des Absoluten scheint jedoch ähnlich wie Samsara kreisförmig angelegt zu sein. Nichts führt von A nach B, weil es A und B nicht gibt. Jeder einzelne Moment im Leben ist Herausforderung und Versuchung. Das ist alles. Wer aber lieben und loslassen kann, ist dieser Kraft, diesem Weg sehr nahe. Im Loslassen können liegt gar das größte Glück. Das Ende aller Sehnsucht.
Ich danke allen, die mich auf diesem Wegstück hier begleitet haben. Euch allen viel Glück und Kraft!
Los, los, los!
Los jetzt, lass uns tanzen!
Tanze, tanze, zur Gänze nackt -
was hast du zu verlieren?
Die Nacktheit unsrer Jugend
geht viel zu wenig weit:
machst du dich nicht völlig frei
wirst' auf immer befangen sein.
Weg mit der weissen Unterwäsche
den schwarzen, roten Hosen:
los, zieh's aus, zieh Alles aus -
auch den Körper, deinen Geist:
weg damit, lass alles los!
Ja, tanze, tanze, splitternackt
Los jetzt, lass los! Los!
Hisamatsu Shin’ichi (1887–1980)
(Update, 05.01.2012) Wie es hier endet und doch weitergeht:
Ausgetanzt. Nun, Samsara ist extrem mächtig, ein Ausstieg schwer zu bewerkstelligen. Auch Bloggen heißt im Kreislauf dieser Welt bleiben. So virtuell das mal ist. Aber sind wir nicht alle im Grunde ziemlich virtuell? Also. Ich brauche einen Neuanfang. Die Rechnung mit dem Wirt habe ich vor bald drei Jahren eröffnet mit einem naiven Plan, der aus dem Ruder gelaufen ist. Es musste so kommen. Man kann nicht in einem einzigen Blog zugleich die Welt erklären wollen (vor allem wenn man, wie ich, sie gar nicht in genügender Tiefenschärfe abzulichten vermag), zu aktueller Tagespolitik posten (juckte mich fast täglich, konnte es aber fast immer, allerdings mit Schmerzen, unterdrücken), Hirnforschungsliteratur kommentieren (auch wenn ich mir da keinen Stress gemacht habe), literarische Krabbelversuche unternehmen, Spirituelles in den Phänomenen, nicht in den Träumen entdecken und Leuten wie Metzinger und Dennett in die Karten schauen wollen und noch vieles mehr... Das Ergebnis war letztlich ein unübersichtlicher Haufen. Diesen (Mist-)Haufen hab ich ja dann euphemistisch zum Spielplatz befördert, doch war dies nur eine Verzweiflungstat. Also. Ein Neuanfang. Noch nicht heute, aber bald. Man sieht sich, so man will ;-)
* (Update, 11.01.2012) Hier geht's weiter.
* (Update zwo, 23.01.2012) Ich bemerke in meinen Kommentaren, die ich dort und da hinterlasse, (zu) viel spielerische Motivation. Drum spiel ich jetzt doch ein klein wenig mit dem Gedanken, nicht nur leer zu werden, sondern zum Ausgleich sozusagen noch einen kleinen, blödsinnigen Spielplatz zu betreiben... Mal sehen.
* (Update drei, 26.01.2012) Die Würfel sind gefallen. Es gibt ein Leben nach dem Spielplatz. Vom Loslassen zum Los ist's nur ein kleiner Schritt.
Spirituelles
Ich danke allen, die mich auf diesem Wegstück hier begleitet haben. Euch allen viel Glück und Kraft!
Los, los, los!
Los jetzt, lass uns tanzen!
Tanze, tanze, zur Gänze nackt -
was hast du zu verlieren?
Die Nacktheit unsrer Jugend
geht viel zu wenig weit:
machst du dich nicht völlig frei
wirst' auf immer befangen sein.
Weg mit der weissen Unterwäsche
den schwarzen, roten Hosen:
los, zieh's aus, zieh Alles aus -
auch den Körper, deinen Geist:
weg damit, lass alles los!
Ja, tanze, tanze, splitternackt
Los jetzt, lass los! Los!
Hisamatsu Shin’ichi (1887–1980)
(Update, 05.01.2012) Wie es hier endet und doch weitergeht:
Ausgetanzt. Nun, Samsara ist extrem mächtig, ein Ausstieg schwer zu bewerkstelligen. Auch Bloggen heißt im Kreislauf dieser Welt bleiben. So virtuell das mal ist. Aber sind wir nicht alle im Grunde ziemlich virtuell? Also. Ich brauche einen Neuanfang. Die Rechnung mit dem Wirt habe ich vor bald drei Jahren eröffnet mit einem naiven Plan, der aus dem Ruder gelaufen ist. Es musste so kommen. Man kann nicht in einem einzigen Blog zugleich die Welt erklären wollen (vor allem wenn man, wie ich, sie gar nicht in genügender Tiefenschärfe abzulichten vermag), zu aktueller Tagespolitik posten (juckte mich fast täglich, konnte es aber fast immer, allerdings mit Schmerzen, unterdrücken), Hirnforschungsliteratur kommentieren (auch wenn ich mir da keinen Stress gemacht habe), literarische Krabbelversuche unternehmen, Spirituelles in den Phänomenen, nicht in den Träumen entdecken und Leuten wie Metzinger und Dennett in die Karten schauen wollen und noch vieles mehr... Das Ergebnis war letztlich ein unübersichtlicher Haufen. Diesen (Mist-)Haufen hab ich ja dann euphemistisch zum Spielplatz befördert, doch war dies nur eine Verzweiflungstat. Also. Ein Neuanfang. Noch nicht heute, aber bald. Man sieht sich, so man will ;-)
* (Update, 11.01.2012) Hier geht's weiter.
* (Update zwo, 23.01.2012) Ich bemerke in meinen Kommentaren, die ich dort und da hinterlasse, (zu) viel spielerische Motivation. Drum spiel ich jetzt doch ein klein wenig mit dem Gedanken, nicht nur leer zu werden, sondern zum Ausgleich sozusagen noch einen kleinen, blödsinnigen Spielplatz zu betreiben... Mal sehen.
* (Update drei, 26.01.2012) Die Würfel sind gefallen. Es gibt ein Leben nach dem Spielplatz. Vom Loslassen zum Los ist's nur ein kleiner Schritt.
Spirituelles
tom-ate - Dienstag, 13. Dezember 2011, 10:00

